© Privat

Elona Beqiraj

Autorin, Journalistin, Kuratorin, Politische Bilderin

Was treibt dich an?
Alle Menschen, die mich umgeben und Menschen, die vor mir dafür gekämpft haben, dass diese Welt und dieses Leben für alle Menschen lebenswürdiger wird und fairer. Menschen, die mit ihrer Lyrik aus den 70ern und 90ern (Semra Ertan, May Ayim) Vorreiterinnen migrantischer (Widerstands-)Kämpfe waren und uns heute inspirieren, weiterzumachen, weil es sich lohnt.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?
Geh genau dahin, wo es wehtut. Schau genau dahin, wo es wehtut.

Was lernst du gerade, was du noch nicht so gut kannst?
Für mich und meine Leistungen einzustehen und anzuerkennen, dass das was ich zu sagen habe, wertvoll ist und mehr Raum bekommen sollte.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Dass alle Menschen, unabhängig von ihrer (vermeintlichen) Herkunft zusammenkommen und gemeinsam für gesellschaftliche Veränderung sorgen möchten. Auch wenn wir auf die aktuelle politische Lage in Deutschland schauen (AFD), sehen wir, dass wir mehr denn je Allianzen bilden müssen und solidarischer sein müssen. Vor allem aber, müssen Deutsche ohne Migrationsgeschichte in unsere Kämpfe eingebunden werden und sich betroffen fühlen von den aktuellen Geschehnissen.

Welche Superheldinnenkraft hättest du gerne?
An mehreren Orten gleichzeitig zu sein.

Elona Beqiraj

Autorin, Journalistin, Kuratorin, Politische Bilderin

Elona Beqiraj lebt und arbeitet in Berlin. Sie gibt Workshops zur Kontinuität Rechter Gewalt in Deutschland und hat diesbezüglich im Maxim Gorki Theater unter anderem die Kunstprojekte „Weil wir nicht vergessen“ und „Solange wir erinnern“ geleitet, die sich einer würdevollen Erinnerungskultur widmen. In ihrem Gedichtband „und wir kamen jeden sommer“, der 2019 im Resonar Verlag erschienen ist, beschäftigt sie sich mit der Frage nach Zu- und Unzugehörigkeit in Deutschland. Zudem gibt sie Schreibworkshops, die sich ebenfalls diesen Themen widmen.

Themen

(Anti-)Rassismus, Zugehörigkeit, Feminismus, Leben in Deutschland, Migration, Solidarität, Erinnerungs(politik)

Sprachen

Deutsch

Formate

Keynotes
Impulsvorträge
Panel-Talks
Workshops
Moderation
Interviews
Podcasts

Referenzen

  • Arte (Tracks East): Vorbereitung, Hosting und Moderation der Season 4 Folge 4 „Kosovo“ (Ausstrahlung Feb. 2024)
  • Niedersächsischer Medienpreis 2023: Laudatio für die Preisträgerin Pauline Plasse (Beitrag: Frau, Leben, Freiheit? Das Iran-Spezial), Würdigung der revolutionären Kämpfe der Frauen im Iran
  • Maxim Gorki Theater: Planung, Gestaltung und Realisierung des bildungspolitischen Kunstprojekts „Solange wir erinnern“, das in zwei Berliner Schulen und im Maxim Gorki Theater einen Gedenktag an den rechtsextremistischen Anschlag in Hanau initiiert hat.
  • Goethe Institut Hamburg: Projektleitung und Kuration der Solingen-Gedenkausstellung
  • Freiberufliche Bildungs- und Workshopleiterin für politische Aufklärung, Antirassismus und Kreatives Schreiben (Konzeption und Durchführung von Schreibworkshops u.a. für Rosa Luxemburg Stiftung, I.Slam e.V., Kargah e.V., WIB e.V. mit den Themenschwerpunkte Identität, Erinnerung, Rechte Gewalt und Zugehörigkeit)
  • Moderatorin für interaktive Literatur- und Kulturveranstaltungen
  • Engagement im Bereich der Literatur, Kulturvermittlung und Veranstaltungsmoderation durch interaktive Vorträge, Entwicklung und Moderation von Veranstaltungen sowie Teilnahme als Panelistin (u.A. für die Rosa Luxemburg Stiftung, für das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und für den Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI))
  • Tätigkeiten als Autorin des Gedichtbands „Und wir kamen jeden Sommer“: Internationale Lesungen (u.A. für die Heinrich Böll Stiftung, Literaturhaus Berlin und Salzburg, Junge Islam Konferenz), Diaspora Blues Lesungstour in Deutschland, Schweiz und Österreich
  • Ausstellung und Lesung ihrer Gedichte innerhalb der Manifesta Biennale 2022 in Prishtina, Kosovo
  • Veröffentlichungen in verschiedenen Sammelbändern, Magazinen und Ausstellungskatalogen (u.A. im Sammelband „Machtschaffend“ und „Überlieben“, Magazin „Qamar“, „Tuerspion“ und „Bella Triste“)

Was treibt dich an?
Alle Menschen, die mich umgeben und Menschen, die vor mir dafür gekämpft haben, dass diese Welt und dieses Leben für alle Menschen lebenswürdiger wird und fairer. Menschen, die mit ihrer Lyrik aus den 70ern und 90ern (Semra Ertan, May Ayim) Vorreiterinnen migrantischer (Widerstands-)Kämpfe waren und uns heute inspirieren, weiterzumachen, weil es sich lohnt.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?
Geh genau dahin, wo es wehtut. Schau genau dahin, wo es wehtut.

Was lernst du gerade, was du noch nicht so gut kannst?
Für mich und meine Leistungen einzustehen und anzuerkennen, dass das was ich zu sagen habe, wertvoll ist und mehr Raum bekommen sollte.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Dass alle Menschen, unabhängig von ihrer (vermeintlichen) Herkunft zusammenkommen und gemeinsam für gesellschaftliche Veränderung sorgen möchten. Auch wenn wir auf die aktuelle politische Lage in Deutschland schauen (AFD), sehen wir, dass wir mehr denn je Allianzen bilden müssen und solidarischer sein müssen. Vor allem aber, müssen Deutsche ohne Migrationsgeschichte in unsere Kämpfe eingebunden werden und sich betroffen fühlen von den aktuellen Geschehnissen.

Welche Superheldinnenkraft hättest du gerne?
An mehreren Orten gleichzeitig zu sein.

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